Flechtkurs Termine

im Atelier Natur in Form

Für die aktuellen Kurse können Sie sich nur direkt über die Oberallgäuer Volkshochschule anmelden. Meine Kurse finden Sie im OVH–Programm unter Kultur. Privatkurse nur auf Anfrage mit Terminvereinbarung über das Kontaktformular.

15. März 2019

Freitag 14 – 18 Uhr

Gazellenhorn oder Himmelstürmer

Bei diese spezielle Technik wird mit mehreren Weidenruten gleichzeitig geflochten und es entsteht ein um sich selber drehendes Objekt. Es kann als Winddreher im Garten aufgehängt werden oder um einen Haselnußast gewickelt als Rankstab aufgestellt werden.

Max. 10 Personen

55 €

Materialgeld wird im Kurs eingesammelt

26. April 2019

Freitag 10 – 12 Uhr

Ferienprogramm für Kinder

Fische und Unterwasserwelten, Weidenflechten für Kinder ab 6 Jahren

Flechte mit Weide deinen eigenen Märchenfisch! Egal ob groß oder klein, mit langen Flossen oder kurzen. Wir flechten Fische in ganz unterschiedlichen formen deiner Phantasiewelt.

Max. 6 Kinder

20 € incl. Materialgeld

26. April 2019

Freitag 14 – 16 Uhr

Ferienprogramm für Kinder

Tierisch – Weidenflechten für Kinder ab 10 Jahren

Von der gruseligen Spinne bis zum fleißigen Bienchen – wir flechten aus Weide dreidimensionale Insekten. Wir beginnen mit dem Körper und arbeiten uns dann zu den Flügeln, Stacheln und Beinen vor.

Max. 6 Kinder

20 € incl. Materialgeld

26. April 2019

Mittwoch 14 – 18 Uhr

kreative Objekte für den Garten

In diesem Kurs kann jeder seine eigenen Ideen umsetzen und seine individuellen Garten – Rankhilfe aus frischen Weiden flechten. Dazu werden verschiedene Flechttechniken gezeigt, ausprobiert und miteinander kombiniert.
( selbst gesammelte Äste, Hölzer, Kugeln können zum Einarbeiten mitgebracht werden )

Max. 8 Personen

55 € incl.

Materialgeld wird im Kurs eingesammelt

11. Mai 2019

Samstag 14 – 18 Uhr

Gartenkorb als Staudenstütze

Wir flechten einen Korb, aber ohne Boden. Dieses Geflecht, Durchmesser und Höhe kann individuell angefertigt werden und wird dann im Garten im Frühling über die Staude, z.B. Pfingstrosen, hohe Kräuter, gestülpt. So wachsen sie in den Korb hinein und können ihre volle Größe erlangen ohne umzuknicken, wenn die schweren Blüten aufgehen.

Max. 8 Personen

55 € incl.

Materialgeld wird im Kurs eingesammelt

13. – 14. Juli

Samstag 10 – 17 Uhr
Sonntag 10 – 13 Uhr

Flechtkurs
Käse-Kräuter-Sommer Gunzesried 2019

Vom Weiden Schneiden bis zum fertigen Weidenobjekt gibt es ausgiebig Information zu diesem Handwerk. In diesem Kurs flechten Sie einen runden Korb. Aus ungeschälten Weiden wird ein Korbboden geflochten, weitere Weiden werden in den Boden aufgesteckt und in Korbform gebracht. Mit mehrere Techniken bauen wir den Korb auf und machen den Abschluss mit eingearbeitetem Grifflöchern diese können so Eingearbeitet werden, dass der Korb am Gürtel befestigt, oder mit eingearbeiteten Seilen über die Schulter gehängt werden kann. Es kann auch oval gearbeitet werden, aber wirklich nur fortgeschrittene Flechter. Samstag ist 1 Std. Mittagspause, Brotzeit kann mitgebracht werden.

Max. 6 Personen

130 € 

Materialgeld wird im Kurs eingesammelt ca. 20 €

Anmeldeschluß bis spätestens 23. Juni 2019. Bitte anmelden unter 08321/85746 oder info@natur-in-form.de

Die Kopfweide

 

Die Weide ist bei uns in vielen verschiedenen Arten heimisch und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems. Größere Bedeutung als die Baumweide besitzt die Strauchweide, die seit Jahrtausenden das Material zum Flechten von Körben und zum Befestigen von Zäunen und Wänden liefert. Ihre biegsamen, formbaren, aber auch zugleich zähen, festen Zweigen oder Ruten, sind auch im Zeitalter des Kunststoffs ein beliebtes und viel verwendetes Flechtmaterial geblieben.
Grundlage aller Weidenflechtarbeiten ist die Erziehung von stark verzweigten Weidenbüschen hin zur Kopfweide. Alljährlich werden dazu in der Saftruhe (November -März) alle Ruten und Zweige an der Basis, in etwa 1m -3m Höhe ( je nach Verwendungszweck ) abgeschnitten. Wenn eine Weide sorgfältig und ordentlich „ geköpft“ wird, bleibt nur der kahle Stamm übrig. Nach einem Jahr haben die aus den schlafenden Knospen entstandenen Triebe eine ovale Perücke gebildet. So entwickelt sich über die Jahre eine Kopfweide heraus, von der man dann lange, unverzweigte Ruten ernten kann.

Die Weide hat auch ökologischen Wert.
Wegen des Artenreichtums, der guten Anpassungsfähigkeit der einzelnen Weidenarten, der Schnellwüchsigkeit in der Jugend werden sie äußerst vielseitig in der Landschaftspflege verwendet. Mit ihnen werden Vorwälder begrünt, Ufer von Gewässern geschützt, erosionsgeschädigte Hänge verbaut und im Wald als natürliches Verbissgehölz zur Minderung der Schälschäden durch Rotwild angepflanzt. Auch für Vögel und Insekten ist sie, insbesondere die „Kopfweide“, der ideale Baum. Der raue Stamm und die knorrige, höckrige Krone sind für sie Futterplatz und Zufluchtsort. Für die Bienen liefern die weiblichen Weidenkätzchen eine wertvolle „Bienenweide“ , was insbesondere für die frühblühende Salweide gilt, denn so zeitig im Frühjahr gibt es noch wenig Blüten für die Bienen. Das Apschneiden der Kätzchen ist desshalb in Deutschland gesetzlich ab April untersagt.

So ergeben sich 2 Aspekte als Grundatz für unsere Gestaltungsidee:

  • umweltschützendes und umweltschonendes Arbeiten und Handeln
  • kreatives und Künstlerisches Gestalten