Flechtkurs Termine

im Atelier Natur in Form

Privatkurse ab 4 Personen auf Anfrage mit Terminvereinbarung unter Tel. 08321 85746

Nachfolgend die aktuellen Kurstermine!
Gerne können wir aber auch individuelle und andere Flechtkurse in Absprache und auf Anfrage durchführen!

06.11.2020

Freitag 14:00 – 18:00  Uhr
Telefon 08321/85746
E-Mail: info@natur-in-form.de

Max. 6 Personen

Weidenkugel

In diesem Kurs kann jeder seine Weidenkugel, -schale ( Durchmesser ca. 25 cm ) oder einen Adventskranz nach eigenen, kreativen  Vorstellungen aus Weiden flechten.  In diesem Kurs lernen sie die „Chaos – Technik“anzuwenden, die für diese Flecht – Objekte gebraucht wird.

65 € / Person

Materialgeld wird im Kurs eingesammelt ca. 12 €

05.12.2020

Samstag 14:00 – 17:00 Uhr
Telefon 08321/85746
E-Mail: info@natur-in-form.de

Max. 8 Personen

 

Weihnachtsdekoration

Wir flechten Sterne aus Weide und Peddigrohr in unterschiedlichen Techniken.

45 € / Person

Materialgeld wird im Kurs eingesammelt
ca. 5 €

23.-24.01.2020

Samstag 10:00 – 17:00 Uhr
Sonntag 10:00 – 13:00 Uhr
Telefon 08321/85746
E-Mail: info@natur-in-form.de

Max. 6 Personen

 

Weidenkorb

In diesem Kurs flechten Sie einen runden Korb.  Aus ungeschälten Weiden wird ein  Spiral – Korbboden geflochten, weitere Weiden werden in den Boden aufgesteckt und in Korbform gebracht. Mit mehrere Techniken bauen wir den Korb auf  und machen den Abschluss mit eingearbeitetem Grifflöchern. Samstag ist 1 Std. Mittagspause, Brotzeit kann mitgebracht werden.

140 € / Person

Materialgeld wird im Kurs eingesammelt
ca. 20 €

Die Kopfweide

 

Die Weide ist bei uns in vielen verschiedenen Arten heimisch und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems. Größere Bedeutung als die Baumweide besitzt die Strauchweide, die seit Jahrtausenden das Material zum Flechten von Körben und zum Befestigen von Zäunen und Wänden liefert. Ihre biegsamen, formbaren, aber auch zugleich zähen, festen Zweigen oder Ruten, sind auch im Zeitalter des Kunststoffs ein beliebtes und viel verwendetes Flechtmaterial geblieben.
Grundlage aller Weidenflechtarbeiten ist die Erziehung von stark verzweigten Weidenbüschen hin zur Kopfweide. Alljährlich werden dazu in der Saftruhe (November -März) alle Ruten und Zweige an der Basis, in etwa 1m -3m Höhe ( je nach Verwendungszweck ) abgeschnitten. Wenn eine Weide sorgfältig und ordentlich „ geköpft“ wird, bleibt nur der kahle Stamm übrig. Nach einem Jahr haben die aus den schlafenden Knospen entstandenen Triebe eine ovale Perücke gebildet. So entwickelt sich über die Jahre eine Kopfweide heraus, von der man dann lange, unverzweigte Ruten ernten kann.

Die Weide hat auch ökologischen Wert.
Wegen des Artenreichtums, der guten Anpassungsfähigkeit der einzelnen Weidenarten, der Schnellwüchsigkeit in der Jugend werden sie äußerst vielseitig in der Landschaftspflege verwendet. Mit ihnen werden Vorwälder begrünt, Ufer von Gewässern geschützt, erosionsgeschädigte Hänge verbaut und im Wald als natürliches Verbissgehölz zur Minderung der Schälschäden durch Rotwild angepflanzt. Auch für Vögel und Insekten ist sie, insbesondere die „Kopfweide“, der ideale Baum. Der raue Stamm und die knorrige, höckrige Krone sind für sie Futterplatz und Zufluchtsort. Für die Bienen liefern die weiblichen Weidenkätzchen eine wertvolle „Bienenweide“ , was insbesondere für die frühblühende Salweide gilt, denn so zeitig im Frühjahr gibt es noch wenig Blüten für die Bienen. Das Apschneiden der Kätzchen ist desshalb in Deutschland gesetzlich ab April untersagt.

So ergeben sich 2 Aspekte als Grundatz für unsere Gestaltungsidee:

  • umweltschützendes und umweltschonendes Arbeiten und Handeln
  • kreatives und Künstlerisches Gestalten